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Sportklettern im Canyon des Nationalparks Paklenica

 


Wissenswertes:Nationalpark Paklenica umfasst ein Gebiet von 36,5 km 2 und steht durch das "Programme on Man and the Biosphere" unter UNESCO - Aufsicht. Geklettert wird vor allem, im Canyon von Velika Paklenica, am kompakten, rauhen Kalk mit wunderschoenen Platten und teilweise riesigen Wasserrillen, die stellenweise messerscharf sein koennen. Da immer ein Teil des Canyons im Schatten bzw. in der Sonne ist, kann man hier fast ganzjaehrig klettern.
Im Canyon sind etwa 130 Sportkletterrouten ( Kletterzeit zwei bis neunzig Minuten, max. eine Seillange, gut gesichert ) und etwa 170 Mehrseillangentouren ( groesstenteils gut gesichert, wobei auch einige ungesicherte zu finden sind ). Fuer die kuenstliche Kletterei sind noch etwa 20 technische Routen sowie kinderfreundliche Routen in grosser Anzahl vorhanden. Insgesamt sind etwa 320 verschiedene Routen mit Schwierigkeitsgrad bis 3, ab 4 bis 7 und ab 7 + vorhanden.
Der Zustieg ist je nach Route, ab 2 Minuten bis 1,5 Stunden vom zweiten Parkplatz ( „Klanci“ ) und beim Abstieg muss man meist abseilen, in den langen Routen auch Abstieg Fuss oder durch Abseilen.
Reisezeit: Das ganze Jahr, jedoch die besten Kletterzeiten sind Frühling und Herbst. Im Sommer kann man sehr gut das Klettern mit Badeferien kombinieren.
Detailierter Kletterfuehrer „Paklenica“ ist bei der Parkverwaltung erhaltlich.

 

Wandern durch den Nationalpark
 


Das Gebiet verbindet in sich die Schönheiten der Adriaküste und des Berggebietes des Nationalparks. Diese Kombination bietet den Besuchern eine interessante und abwechselungsreiche Wanderung.
Der Ausgangspunkt ist Ihr Unterkunftshaus am Meer. Der Weg führt Sie von da aus Richtung Canyon, zum Parkeingang. Sie passieren durch die Gegend der trockenen Steinmauern, die hier so die Privatbesitze regeln, neben kleinen Ackerngrundstücken, inmitten der steinigen Gegend, bewachsen mit Gebüsch und wenigen Bäumen. Die Canyon - Gegend ist urwüchsig schön und die Canyonwände sind bis 700 m hoch und impressiv.
Nach drei Km durch den Canyon treffen Sie auf ein Parkplatz. Von da aus führt Sie der Weg bergauf. Der Aufstieg dauert ca. 30 Min., je nach Kondition, und bietet unvergessliche Bilder, wo die berühmten Filmproduzenten viele Szenen gedreht haben ( Piere Brice & Lex Barker in „Winethou“ ).
Die Naturereignisse haben hier ein Wunder geschaffen. Tausend Tonen schwere Steine nebeneinander und aufeinander, als ob jemand hier ein Riesen-Steinkunstwerk schaffen wollte. An beiden Seiten sind mehrere kleine Grotten zu sehen. Den Himmel durchqueren die Gänsegeier, dessen ausgebreitete Flügel bis 1,2 m reichen.
Nach dem Aufstieg zum Gebiet Luka ( Luka heisst Hafen, d.h. für Sie ein Erholungsort ), gelangen Sie in mildere Parkgebiete. Der Weg wird angenehm gemütlich, neben dem Bach mit sauberem Trinkwasser ( Im Sommer auch teilweise zum baden angenehm ! ) und im Schatten der Buchen- und Eichenwälder und führt Sie ca. 4 km bis zum Bergheim, inmitten des Parks. Hier sind, nach Wunsch, kleine Speisen und Getränke zu bekommen. Mit der Glocke vor der Tür ist Ihre Anwesentheit zu melden.
Von hier aus, je nach Lust und Laune, kann man die Wanderung in verschiedenen Richtungen fortsetzen ( S. den Parkführer ) oder zurückkehren und noch unterwegs die Grotte Manita pec besuchen. Sie liegt auf einer Höhe von etwa 800 m, rechts ca. 2 km südlich vom Bergheim, beim Rückkehr. Diese schöne Grotte hat zwei Hallen mit interessanten Grottenformen
und ist elektrifiziert. Über die Besuchszeiten erkundigen Sie sich bitte am Parkeingang.
Wanderzeit: April bis Oktober.
Detailierte Nationalparkkarte ist bei der Parkverwaltung erhaltlich.

 

Sportfisching
 


Ihre Gastgeber fuer Fischerferien:
Appartements Bonaca und Pension Fontana
Wissenswertes: Wie man bei uns fischt ?
Angeln:
Das Grundgerät des Anglers ist die Leine. Sie wird vom Boot oder vom Ufer aus, sei es am Tage oder in der Nacht, gelegt. Die Köder sind Sardellen, kleine Tintenfische, Muscheln oder kleine Krebse. Auch künstliche Köder sind erfolgreich. In diesem Gebiet ist der Meeresboden zumeist sandig. An vielen Stellen gibt es Süsswasserquelen im Meer oder Unterwasserfelsen, wo die Fische gerne Nahrung aufnehmen.
Parangal: Das Parangal ist ein System mit 10 bis 200 Haken an einer Hauptleine. Diese wird in den Morgen- und Abendstunden auf Grund gelegt.
Samice: Samice sind Angelleinen mit 1 bis 2 haken. Wie beim Parangal ist der Köder bereits befestigt, sodass sich der Fisch selbst fängt. Die Samice werden meistens entlang den Buchten auch über Felsgrund auf eine Tiefe von 40-60 m gelegt.
Netze: Es werden verschiedenartige Netze, gemäss den gesetzlichen Vorschriften, je nach Jahreszeiten gelegt. Grundsätzlich werden sie am Abend gelegt und am nächsten Morgen rausgenommen.
Welche Fische können Sie bei uns fangen ?
Zahnbrasse, Goldbrasse, Rothbrasse, Geissbrasse, Wittling, Dornrochen, Tintenfisch, Drachenkopf, Ringelbrasse, Meeraal.
Wie bereitet man die Fische bei uns zu ?
Gegrillt - Gradele, Gekocht / Fischsuppe - Leso / Riblja juha, Gebacken - Frigane, Fischsalat - Riblja salata "Plodovi mora".
Fischerboot: Typischer Fischeroot dieser Gegend, 5-6 m lang, mit Motor und Rudern.
Fischergebiet: Das Gebiet ist von einer Halbinsel gut geschützt, somit sehr gut für ruhigere Angelstunden am Morgen oder Nachmittag geeignet. Beim stillen Wasser Abendfischen mit Gaslampe auf Rudern - ein fantastisches Erlebnis !

 

Byking durch den „Winethou-Canyon“
 


Der Bach von Nationalpark hat jahrhundertelang bis heute tonenweise kleine Kiessteine zum Meer gepuscht, sie geformt und dem Meer ausgeliefert. Das Meer hat diese Arbeit fortgesetzt und sehr schöne lange Kiessstrände gebildet. Somit hat die Natur uns eine abwechselnde Route für Aktivferien-Liebhaber vorbereitet.
Die Bikingroute geht von Ihrer Unterkunft aus, dem Strand entlang, am Rande der kleinen Ackerfelder mit Feigen- und Olivenheinen sowie raren Weinreben ( S. Bikingkarte ) bis in der Nähe des Hotels Alan. Auf etwa 300 vor dem Zaun des Hotelgeländes, nach rechts Richtung Hauptstrasse abbiegen. Die Hauptstrasse überqueren und nach 50 m wieder nach links die Hauptstrasse verlassen, Richtung Nationalpark fahren ( Dieser Streckenteil ist ca. 2 km ) . Nach noch etwa 700 m begegnet Sie das kleine Dorf Marasovici. Durch das verlassene Nest führt Sie die Route weiter zum Canyon des Nationalparks Paklenica, in dem mehrere Szenen der berühmten Winethou-Filme gedreht sind. Die Canyonstrasse bringt Sie noch 3 km weiter zum Parkplatz im schönsten Teil des Canyons. Hier ist eigentlich das Kletterer-Paradies und Sie können sich eine Pause gönnen und die Kletterkunst "life" beobachten. Wahrscheinlich werden Sie nicht allzuviele Menschen begegnen, aber mit grosser Wahrscheinlichkeit die Gänsegeier werden in den Höhen der Canyon-Spitzen Ihre Kreise am Himmel ziehen.
Die Rückfahrt erfolgt der gleichen Route nach. Gesamtstrecke beträgt hin und zurück ca. 10 km.